Beim Korsofahren bilden die Radfahrer meist zu festlichen Anlässen wie Festumzügen eine Formation mit gleichen Abständen neben- und hintereinander. Das Korsofahren ist ein glanzvoller Höhepunkt eines Festzuges, da es immer ein eindrucksvolles Bild ergibt, wenn die Radfahrer einheitlich gekleidet in einer geschlossenen Auffahrt durch festlich geschmückte Straßen fahren.
Wird das Korsofahren als Wettbewerb ausgeschrieben, erfolgt die Wertung durch ein Preisgericht von 3 - 5 Preisrichtern in einer Standwertung und einer Streckenwertung.

Bei der Standwertung werden die einheitliche Kleidung und die Gleichmäßigkeit der Räder in Bezug auf Sauberkeit und Anordnung bewertet.
Extrapunkte werden für die Anzahl der Fahrer und das Mitführen von Banner und Jugendwimpeln vergeben.
Bei der zweiten Wertung werden an verschiedenen Stellen des Umzugs auf einer kenntlich gemachten Strecke von 300 – 600 Metern die Haltung und die Ausrichtung der Fahrer (ruhiges und sicheres Fahren sowie die Abstände zum Vorder- und Nebenmann) bewertet.